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Neue Farben für n-tv-Talkshow

Schwarz, weiß und ein bisschen probono: Redesign für „Somuncu!“

24. April 2018 um 23:57 Uhr – Marcel Pohlig

Einmal im Monat lädt Serdar Somuncu auf n-tv vier Gäste zum Talk über ein aktuelles Thema. Mit der am Dienstag gesendeten April-Premiere feierte ein neuer Look für „Somuncu!“ Premiere.

Bislang erinnerte der Look nicht wirklich an eine Talkshow, sondern mit viel Orange und im Studio auch einem Hauch Pink dank Strahlen im Hintergrund eher wie eine Zirkusveranstaltung. Ein klassischer Talk wollte „So! Muncu!“, so die bisherige Schreibweise, zwar nie sein. Aber wirklich ansprechend und passend war diese Optik nie. Der Wechsel kam daher zwar überraschend plötzlich, nötig war er aber schon länger beziehungsweise eigentlich seit der Pilotausgabe, wo (in meiner Erinnerung) zumindest das Super-RTL-ige Orange noch fehlte.



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Serdar Somuncu dürfte zwar mittlerweile bekannter sein, es ist aber dennoch eine gute Idee, seinen Namen nun in einer Zeile, und in Textform auch zusammen, zu schreiben. Die Betonung der ersten Silbe wird durch die darauf folgende Inversion noch immer deutlich genug; das Ausrufezeichen verschwindet in gelb äußerst dezent in den Hintergrund. Die neue Farbgebung, ein sattes Schwarz auf dreckweißem Hintergrund, wirkt deutlich treffender, ohne aber gleich spießig bis öffentlich-rechtlich zu wirken. Dabei hilft auch das grelle Gelb als Akzentfarbe, die man schon aus dem Logo des Produzenten der Sendung, probono, kennt. Insgesamt trägt das Design nun eine größere probono-Handschrift, was nicht unbedingt das Schlechteste ist.

Was auffällt ist, dass nun das im Sommer überarbeitete Logo von n-tv mit im Sendungslogo geführt wird. Rechts oben neben dem neuen Schriftzug erinnert es ein wenig an die Trademark der ARD, passt als Rechteck aber eben auch einfach gut dorthin, neben ein größeres Rechteck. Auch im Studio, wo die Talkrunde nun nicht mehr nur vor einem in der optischen Leere stehenden Bildschirm sitzt, sondern vor mehreren grauen Stellwänden, ist das eigene Branding des Senders auf eben jenen Stellwänden nun deutlich sichtbar und das Logo oft prominent im Bild, n-tv als Abesender also auch auf Bildmaterial fernab der Ausstrahlung zu erkennen. Insbesondere der waagerechte, dicke gelbe Balken auf einer der mittleren Stellwände erinnert dabei wieder massiv an probono. Angenehm ist, dass das Studio insgesamt dunkler gestaltet wurde und die triste Stoffbahn durch industriellen Charme ersetzt wurde. Ein großartiges Studio ist es noch immer nicht, doch einen ordentlichen Schritt nach vorne hat „Somuncu!“ getan.

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