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Wales rückt näher, die Sorgen werden größer

WalesloungeHeute in vier Monaten werde ich bereits seit gut einem Tag in Wales sein. Nachdem wir bereits Anfang Oktober die Wohnung bekommen haben, war es in der vergangenen Woche nun auch soweit, dass wir die Flugtickets gebucht haben. Heute war zudem wieder das Blockseminar zum Auslandspraktikum. Es sind noch vier Monate, aber gerade in der Semester-Endzeit gehen die ja schnell rum. Im Moment werde ich fast schon panisch.

Schon die Buchung der Flüge hat das Unwohlsein in mir vergangene Woche sehr gesteigert. Es war zwar nicht der erste Akt, die Wohnung wurde ja auch schon gemietet und das hat eigentlich eine ähnliche, wenn nicht sogar deutlichere Signalwirkung. Aber im Oktober waren meine Gedanken einfach noch woanders. Ich habe mich nicht wirklich damit beschäftigt. Jetzt sind die Flüge gebucht und das Seminar fand mal wieder statt. Nein, wirklich aufpassen konnte ich heute wieder nicht. Ich möchte da im Moment nicht hin, der Gedanke an Wales bereitet mir enormes Bauchweh und lässt mich gleichzeitig recht schnell reizbar sein. Und die Sorge vor großen Fehlern in der walisischen Schule wächst, weil die sozialkultur sich dort doch erheblich von der hiesigen unterscheidet.




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Ich bin zuhause einfach angekommen. Ich habe mir meine kleine Wohnung ordentlich hergerichtet. Ich fühle mich zuhause. Und habe vor allem endlich den Mann gefunden, mit dem ich mehr Zeit verbringen möchte. Die Beziehung wird Wales sicher irgendwie überleben, wie wir auch andere Krisen überwinden, aber emotional wird das für mich ein exorbitanter Kraftakt. Ich möchte eben nicht dorthin, ich muss es einfach. Weil die rot-grüne Landesregierung das so will. Der Lebensunterhalt ist teuer geworden und im Moment kann ich einfach auch keine großen Rücklagen mehr bilden, da ich hauptberuflich eben auch Student bin. Nicht das Datum der Abreise ist für mich im Moment ein Lichtblick. Nein, dass auch der Rückflug schon gebucht ist, das ist derzeit das einzig Positive.

Auf Facebook habe ich 2013 diese Woche bereits als „Albtraumjahr“ bezeichnet. Ich sehe mich derzeit als Opfer/Sklave dieser Landesregierung, die mir Zeit, Emotionen und vor allem sehr viel Geld raubt. Ich hoffe, bis April werde ich irgendwie noch sehen, dass es kein Zwang, sondern auch eine Chance ist. Nur wie ich dahin kommen soll, das weiß ich noch nicht. Erst einmal die Weihnachtszeit überstehen …

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