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© Screenshot: WDR
Telenotiz (5)

„daheim + unterwegs“ im WDR: Zum Abschied ein Provisorium

Marcel Pohlig
26. Juli 2017 um 16:02 Uhr

Statt der „Servicezeit“ laufen gerade Reportagen, „West.Art Live“ macht ebenfalls Sommerpause, „Frau tv“ ist in den Ferien, „Markt“ wird von unterwegs präsentiert und von „Monitor“ ist für Donnerstag ein Special angekündigt: Im Allzweck-Studio des WDR ist eigentlich derzeit sehr viel Ruhe eingekehrt. Nur „daheim + unterwegs“ ist noch auf Sendung – und muss derzeit aus einem Provisorium senden.

Im Mai vergangenen Jahres bezog das WDR Fernsehen mit diversen Formaten ein einziges Studio, das nur mit kleineren Dekoelementen den Sendungen ihren eigenen Charme zu geben versucht. Kaum ein Jahr später wird das Studio schon wieder umgebaut, was vielleicht auch viel über die Rezeption aussagt. „daheim + unterwegs“ sendete schon oft aus Provisorien, nämlich immer wenn es ein neues Studio-Set gab. Früher war dann das Foyer des Rundfunkhaus in Düsseldorf die Spielfläche; nach dem Umzug nach Köln gibt es nun ein „richtiges“ Studio.




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Das wurde der großen, kühlen Optik des Allzweck-Studios nachempfunden. Und doch wirkt es zumindest für diese Sendung gleich passender: Die riesigen Freiflächen passten nie zu einer Nachmittagssendung, der kalte Beton wirkt in Kombination mit warmen Laminat heimeliger und echte, statt nur über einen großen Screen eingeblendete Deko-Elemente wie Pflanzen (selbst Wände und Bilder waren bisher ja nur virtuell!) sorgen wieder mehr für Wohlfühlcharakter. Die Koch-Ecke wurde zwar auch ins kleine Studio geschoben, ist kurioserweise aber nutzlos, denn zum Kochen muss man auf die Straße gehen.

Vier Wochen lang soll es so gehen, bis „daheim + unterwegs“ (und die anderen Formate) wieder ins gewohnte Studio ziehen, versprachen die Moderatoren am Montag zur Eröffnung der Sendung.

Stimmt aber letztlich auch nicht: Der WDR hat etwas überraschend am Mittwoch angekündigt, „daheim & unterwegs“ im August einzustellen und durch ein mal wieder überarbeitetes „hier und heute“, das nur noch von einer Person moderiert wird, zu ersetzen. Letztmalig geht „daheim + unterwegs“ am 19. August auf Sendung. Eine neue Sendung für die lange Live-Strecke am Nachmittag erklärt dann zumindest, denke ich doch, weshalb nach knapp über einem Jahr das Allzweck-Studio schon wieder überarbeitet wird. Vielleicht ist das WDR Fernsehen ja nachmittags dann auch wieder etwas gemütlicher.

WWW„daheim + unterwegs“ in der WDR-Mediathek
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10 Kommentare

  1. schwarz

    warum wird eine sendung die bei den zuschauern beliebt ist eingestellt. na ja vielleicht muss der wdr geld sparen. die sendung war sehr informativ und unterhalsam. ich bin sehr enttäuscht. es gibt ja noch andere sender mit interresanten nachmittagssendungen da kann man ja auswählen.

  2. Bernd Hensel

    Ich finde es unmöglich die Sendung daheim und unterwegs einfach abzuschalten und nun eine Kochsendung daraus zu machen. Ist sehr langweilig
    außerdem mit nur noch einer Moderatorin.
    Schade

  3. bernd kamphausen

    hallo erstmal, ich bin wiedermal sehr enttäuscht vom wdr.
    erst fr. ludwig aus tiere suchen ein zuhause gestrichen, wahrscheinlich zu alt
    dann zimmer frei gestrichen.
    jetz daheim und unterwegs gestrichen, ich werde den wdr aus meinem sendersuchlauf löschen, kein interesse mehr.
    sparen das ich nicht lache, hr burrow bekommt knapp 400.000€ .verarschen könnt ihr jemand andren.
    der wdr hat für mich nichts mehr, ndr swr br,hr bieten mir da mehr

  4. Karin Schaefer

    Mein Mann und ich sind auch sehr enttäuscht,das die Sendung /daheim und unterwegs/eingestellt wurde,Die Dame,die durch die Sendung führt(nicht Hase oder Stefan)lässt Leute nicht ausreden und kommt sehr kühl rüber,auch die Inhalte sind nicht mehr so spannend.Wir schalten den Sender nicht mehr ein.

  5. K.Schröder

    Hallo an das WDR-Team,
    lange Zeit habe ich „daheim und unterwegs“ mit den wechselnden Moderatoren-Paaren mit Interesse gesehen.
    Seit einiger Zeit läuft nun „hier und heute“ und nach und nach werden bei mir Interesse und Einschalt-Häufigkeit weniger…
    Gerade das mit- und gegeneinander der Moderator(inn)en haben einen Teil dieser Sendung ausgemacht.
    So ähnlich ist es ja bei der „Aktuellen Stunde“ auch (ich hoffe, ich habe jetzt keine schlafenden Hunde geweckt).
    Ich wünsche mir jedenfalls „daheim und unterwegs“ oder die Doppel-Moderation zurück.
    K.Schröder

    • Halbertsen

      Ich kann den Ausführungen nur zustimmen. Habe aus der Ferne (Schleswig-Holstein) gern in die „Heimat gesehen…..eine stets fröhliche Runde….ich hoffe ,der WDR überdenkt diese Fehlentscheidung !!!!!

  6. L.Lehmhaus

    Was fällt mir zu der Absetzung der Sendung Daheim und Unterwegs ein? Nicht viel, ausser, dass der Name des Herrn Burrow ohne „w“ geschrieben im Spanischen ESEL heisst.

    Hauptsache, der Herr bekommt für sein Handeln ein Gehalt von Euro 400.000,– . Wohlgemerkt, er bekommt sein Geld, nicht er verdient sein Geld.
    Aber es gibt ja genug andere Sender, ausser Hier und Heute. Und bei mangelnder Resonanz kann man die Sendung ja auch noch abschaffen.

  7. B.

    Ich finde es ebenfalls SEHR SEHR traurig, dass die Sendung abgesetzt wurde. Es hat für mich keine Relevanz mehr….jedesmal wenn ich einschalte, kommt entweder irgendein QUIZ, was ziemlich langweilig ist, oder irgendwer kocht irgendwas…..
    Schade, ich werd nicht mehr schauen.

  8. Rainer Richter

    Habe immer gerne daheim und underwegs geschaut und vermisse es sehr.Hier und Heute ist mir zu langweilig und werde es nicht mehr schauen.SCHADE!!!!!

  9. Angelika Höfer

    Angelika Höfer
    Ich kann den vorherigen Kommentaren nur zustimmen. Es war ein völlig überflüssiger Wechsel von „daheim und unterwegs“ zu „hier und heute“. Die ständige Kocherei in der Sendung geht mir auf die Nerven, von diesen Vorstellungen gibt es schon mehr als genug. Auch die lebendige Moderation durch 2 Moderatoren/innen ist auf der Strecke geblieben. Insgesamt ist die Sendung inzwischen weitgehend langweilig und überflüssig. Einzige Lichtblicke sind noch Eva Assmann und Stefan Pinnow. (Wer hat sich diesen unsinnigen
    Wechsel ausgedacht – die überbezahlten Intendanten natürlich).

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