Neue Sorte
Haribo Sauer Goldbären

Ich hatte es neulich im Beitrag zum Ringe-Mix und Pinkie & Lilly von Haribo ja bereits angekündigt, dass auch eine neue Variante der Goldbären den Weg in die Läden und in meinen Einkaufsbeutel geschafft hat. Wie versprochen, kommt hier nun der Beitrag zu den Sauer Goldbären von Haribo.

Es gab mal eine Zeit, da waren die Goldbären Haribo gewissermaßen noch heilig: Es gab sie stets in der Standardsorte, mehr aber auch nicht. In den vergangenen Jahren wurden die Geschmacksrichtungen variiert und später kamen dann auch noch die Saft-Goldbären auf den Markt. Nun also die eigentlich so naheliegende Idee: Komm, machen wir die Goldbären doch einfach mal sauer. Im Beutel sind wie bei den herkömmlichen Goldbären auch bei dieser Variante sechs verschiedene Geschmacksrichtungen in verschiedenen Farbe. Da ich die offizielle Bezeichnung Haribo Sauer Goldbären doof finde, spreche ich im Folgenden übrigens von sauren Goldbär(ch)en.



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Haribo Sauer Goldbären
Hersteller: Haribo
Inhalt: 200 g
Kalorien: 346 kcal/100 g
Preis: 0,95 Euro bei akzenta (REWE)

3 von 5 Punkte

In Hellrot präsentiert sich die Sorte Erdbeere, in einem etwas dunklerem Rot kommen die Himbeer-Goldbärchen daher. Mit den weißen Bärchen kommt eine säuerliche Ananas in eure Mäuler, Zitrone hat die naheliegende Farbe Gelb bekommen. Orange präsentiert sich in der gleichnamigen Farbe und wer auf Apfel steht, der sollte zu den grünen Goldbärchen greifen. Letztere sind tatsächlich auch meine Lieblingssorte im Beutel, da sie erstaunlicherweise wirklich nach richtigem Apfel schmecken und nicht so künstlich sind wie ich es befürchtet habe. Toll ist auch die Sorte Himbeere, die sich in schummrigen Licht allerdings kaum von den Bärchen mit Erdbeer-Geschmack unterscheiden. Diese würde ich übrigens im Mittelmaß ansiedeln, Ananas und Zitrone sind nicht wirklich schmackhaft – schmecken aber deutlich am sauersten.

Insgesamt bin ich jedoch ein wenig enttäuscht von den sauren Goldbärchen. Das Goldbärchen auf der Packung kneift zwar die Augen zusammen und hüpft in die Luft – doch die Säure ist in meinen Augen so gering, dass ich nur ein müdes Lächeln übrig habe. Hier hätte ich mir deutlich mehr erwartet; so schmecken die sauren Goldbärchen eher wie diese kleinen No-Name-Bärchen, die man manchmal in der Apotheke bekommt. Vermutlich wollte Haribo hier nicht zu viel riskieren, schließlich ist es nicht irgendeine weitere Haribo-Tüte, sondern ein Ableger des bekanntesten Produkts. Etwas mehr Mut hätte den sauren Goldbärchen aber gut getan.

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