Neue Schokoladentafeln
Milka Waves Knusperwelle mit Keksstückchen / mit Karamellperlen

Erst die Collage, dann das Triple, nun neue Waves: Milka ist einen neuen Weg eingeschlagen, der weg von Saisonsorten und hin zu eher kreativeren bis auffälligeren Tafeln geht. Auch mit der neuen Linie Milka Waves entfernt sich Milka nämlich zumindest optisch von der klassischen Schokotafel.

Milka Waves Knusperwelle mit Keksstückchen

Mondelez International
81 g
528 kcal/100 g
1,09 Euro bei Edeka
vegetarisch
2,5 von 5
Man nehme ein wenig weiße Schokolade, greift noch zur klassischen Vollmilchschokolade und erinnert sich daran, dass Anfang des Jahrtausends wellenförmige Spiegel ein merkwürdiger Trend waren: Schwupps, fertig ist die neue Milka Waves. Damit es nicht ganz so langweilig ist, wurden in der ersten Variante noch zusätzlich Schoko-Crips-Kügelchen sowie Mini-Kekskugeln auf die Schokolade geworfen und schon kann man es als Milka Waves mit Keksstückchen vermarkten. Die einzelnen Bestandteile sind dem Kunden bekannt: Die weiße Schokolade ist gewohnt süß und die Alpenmilchschokolade wie gewohnt bei Milka auch recht süßlich – da bekommt man, was man erwartet. Die Kekskügelchen sind leider etwas langweilig, weil sie nur wenig eigenen Geschmack haben. Mini-Amarettini wären da vielleicht etwas spannender. Die schokolierten Crips-Kügelchen gehen inmitten von zwei anderen Schokosorten unter.




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Milka Waves Knusperwelle mit Karamellperlen

Mondelez International
81 g
532 kcal/100 g
1,09 Euro bei Edeka
vegetarisch
3,5 von 5
Bei Milka Waves mit Karamellperlen ist die Ausgangslage die gleiche: Wieder treffen weiße Schokolade und Vollmilchschokolade aufeinander und werden von kleinen schokolierten Crips-Kügelchen begleitet. Anstelle der knusprigen Kekskugeln treten nun allerdings kleine Karamelltropfen. Das bringt zumindest etwas Abwechslung, weil es eben einen anderen Geschmacksträger gibt und das Karamell, das sonst nur selten in Kombination mit weißer Schokolade verkauft wird, mit ein wenig herausschmeckbarem Salz angereichert wurde. Milka hat in meinen Augen nur einen entscheidenden Fehler gemacht: Auch hier gibt wieder diese blöden Crips-Elemente, selbst in den „Karamellperlen“ befinden sich Weizencrisps. Dadurch ist die Karamell-Wave wieder viel zu nah an der anderen Welle und wirkt weniger speziell. Zartes Karamell und knusprige Crisps, das passt leider nicht zusammen.

Eine Aufgabe der klassischen Form, gleich zwei Schokosorten, der besondere Geschmack nur lose drauf geworfen: Es wirkt ein wenig, als habe man im Hause Mondelez für Milka (und potentiell auch die anderen internationalen Schoko-Marken, Cadburry gleicht bei den Specials zum Beispiel ja oft Milka) ein wenig den Trend zur individualisierten Schokolade aufgreifen wollen. Die gibt es ja vor allem im Internet, etwas frei bespränkelte Schokolade aber auch so bereits im Süßwarenregal. Am Ende bleibt es aber halt doch nur eine weitere Schokolade. Die ist okay, aber auch nicht so besonders, greift man doch auf ganz gewöhnliche Bestandteile zurück.

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