Neue Großtafel
Milka Peanut Caramel

Um Milka ist es zwar ruhiger geworden, umso überraschter war ich neulich dann aber, als ich beim Einkauf eine neue Großtafel im Regal entdeckte. Die Milka Peanut Caramel musste ich natürlich sofort mitnehmen und für euch testen.

Ich habe mich selbst ja ein wenig von der Milka wegbewegt, weil sie mir in der Regel doch zu süß geworden ist. Aber bei neuen Produkten muss ich es natürlich doch probieren und die Mischung mit Erdnüssen, die man hierzulande ja eher in Schokoriegeln antrifft, fand ich dann doch ganz spannend. Etwas enttäuscht war ich aber dann, als ich mir die Tafel zuhause einmal genauer ansah: Da sind gar nicht nur Erdnüsse drin. Sondern auch Knusperreis, was man leider auch herausschmeckt, wenn man die Schokolade nicht in einem Schluck verspeist. Das ist unnötig: Wenn man da vermutlich Kosten hat sparen wollen, dann hätte man es einfach komplett weglassen sollen.




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Milka Peanut Caramel
Hersteller: Mondelez
Inhalt: 276 g
Kalorien: 549 kcal/100 g

3 von 5 Punkte

Erfreulich aber: Die Erdnüsse schmeck man raus und wurden auch nicht bis zur Unkenntlichkeit geschreddert. Das möchte ich ausdrücklich positiv hervorheben, die Befürchtung hatte ich nämlich. Die Menge ist in meinen Augen ausgewogen: Sie dominieren den Geschmack, überragen ihn aber zum Glück nicht. Die Schokolade kommt so auch noch zum Zug und es ist halt die immer süße Milka-Vollmilchschokolade. Muss man mögen, hier bildet sie aber einen netten Gegenpol zum Aroma der Erdnüsse. Was allerdings sehr enttäuschend ist, ist der Karamellanteil der Milka Peanut Caramel. Auf der Verpackung schwimmen die Erdnüsse beinahe aus der Schokolade heraus, in der Realität muss man den flüssigen Karamellkern aber schon fast suchen. Unter der Erdnuss-Wölbung ist ein bisschen was, aber auch diese Karamellmasse ist etwas zäh. Noch zäher ist die Creme, die man wohl als merkwürdige Kombination aus Erdnussbutterpaste und Karamellcreme beschreiben kann. Ist ein bisschen widerspenstig beim Kauen, aber kann man geschmacklich ganz gut essen.

Wie so oft gilt hier bei Milka auch wieder der Hinweis: Was wie eine klassische Großtafel, die bei Milka immer 300 Gramm mit sich brachten, aussieht, ist in Wirklichkeit gar keine. Auch hier hat Milka wieder ein paar Gramm eingespart und serviert 276 Gramm. Da man die 300 eh nicht voll macht, hätte man also die oben erwähnten Reiskugeln ruhig weglassen können. An sich ein nettes Produkt, bei dem ich aber bezweifle, dass es die Masse erreicht. Dass sie in Bulgarien hergestellt wird und damit eine doch weitere Reise hinter sich hat, muss man auch nicht gutheißen.

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