"Kuchen des Jahres 2017"
Bahlsen Comtess Erdbeer-Rhabarber

Ich habe ehrlich gesagt lange gebraucht, um mich aufzuraffen und den „Kuchen des Jahres“ überhaupt zu essen – und dann ja auch noch etwas darüber zu schreiben. Aber nun lag er eh einmal im Schrank und irgendwann musste er ja gegessen werden.

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, wann ich vorher mal einen fertigen Rührkuchen gekauft habe. Dafür backe ich selbst einfach zu gern und wenn man dann mal ehrlich ist: Mit einem saftigen, zugleich aber lockeren selbstgebackenen Kuchen haben die Fertigprodukte nur extrem selten etwas gemein. Was mich hier aber bekommen hat ist der Zusatz von Rhabarber, womit ich selbst viel zu selten etwas mache.




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Comtess Erdbeer-Rhabarber

Bahlsen
350 g
437 kcal / 100 g
1,79 Euro
vegetarisch
2,5 von 5
Der Rührkuchen ist genau so, wie ich in Erinnerung habe: Sehr schnell krümelig, insgesamt aber fest. Saftig oder locker ist da nichts, aber das ist dem Käufer ja bewusst. Wichtiger war mir ja ohnehin die Füllung, die diesen Kuchen ja überhaupt erst zu dem macht, was er ist. In den Rührkuchen wurde Fruchtsaft aus Rhabarber und Erdbeere eingelassen, der sich im Mittelteil in verschiedenen Streifen senkrecht durch den Teig sifft. Ist eine interessante Idee, könnte man eigentlich aber ja mit einer Spritze auch selbst machen. Weil man das aber ja nicht macht, ist es gut, dass Bahlsen dies übernommen hat. Der Kern überzeugt entsprechend auch am meisten. Schade ist nur, dass man, wie so oft bei Rhabarber, noch Erdbeere hinzugefügt hat. Die Erdbeere sticht, wie so oft, leider auch zu sehr hervor. Man möchte es wohl möglichst süß haben, aber gerade eine leichte Säure hätte ich spannend gefunden.

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1 Kommentar

  1. Absolut widerlicher, ungeniessbarer Zuckerpampf. Einen Bissen gleich wieder ausgespuckt, der Rest ist im Abfall gelandet. 100 Gramm von dem Mist enthalten volle 31 Gramm Zucker! Das ist versuchte Koerperverletzung und sollte entsprechend geahndet werden. Hoechste Zeit fuer die Einfuehrung einer Zuckersteuer.

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