Neuer Look, neue Sorte
Alpia Kokos von Stollwerck

Alpia, der Underdog im Schokoladenregal, hat sich ein neues, etwas biedereres Design zugelegt – und in diesem Zuge auch das Sortiment um eine weitere Tafel erweitert: Alpia Kokos. Und damit überraschte mich Alpia als jemanden, der kein Kokos-Fan ist.

Ich bin der festen Überzeugung, dass ich Kokos eigentlich nicht mag. In letzter Zeit belehre ich mich aber öfters einmal eines Besseren. Solange Kokos verarbeitet ist, etwa in Keksen oder auf Gußzwieback, ist Kokos gar nicht mal so übel. Deshalb habe ich auch die neue Alpia Kokos mitgenommen. Und okay, das neue Design fand ich auch interessant. Das betrifft nicht nur die Packung, musste ich lernen, sondern auch die Schokolade. Und in dem Punkt wird das Refresh sehr nervig: Die normalen Barren sind weg, man kann sich keinen Riegel mehr abbrechen. Denn die Tafel ist in zwei der Rauten, links und rechts, unterteilt, die mit einem Steg verbunden sind. Ringsherum gibt es wilde Dreiecke. Sieht vielleicht anders aus, ist aber mega unpraktisch und ein Grund, Alpia nicht mehr zu kaufen.




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Alpia Kokos

Stollwerck GmbH
100 g
549 kcal/100 g
0,69 Euro bei Edeka
vegetarisch
4 von 5
Jetzt liegt sie aber ohnehin da und wurde auch schon zerbrochen, weshalb es von der neuen Struktur leider kein Foto gibt (gibt’s aber bei Alpia.de zu sehen). Die sonst immer etwas günstig schmeckende normale Vollmilchschokolade von Alpia finde ich ziemlich unspektakulär und findet daher quasi nie den Weg in mein Reich. Hier aber, in der Kombination mit den Kokosraspeln, funktioniert sie auf einmal. Was mich tatsächlich ratlos zurücklässt. Die Mischung aus der Schokolade und den Kokosraspeln könnte kaum richtiger sein. Man wird nicht vom Kokos erschlagen, nimmt sie aber gut wahr. Die Vollmilchschokolade passt super gut dazu – und all das sorgte dafür, dass ich, der die Schokolade skeptisch wochenlang liegen ließ, die Alpia Kokos schon auf den nächsten Einkaufszettel geschrieben habe. Wenn doch die neue Struktur der Tafel nicht wäre.

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