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© Foto: Marcel Pohlig

PraxissemesterExpress nach Düsseldorf und Mettmann

Ich schreibe nicht nur über Medien, sondern befinde mich parallel dazu noch immer im Studium, das sich aber langsam der finalen Phase entgegenneigt. Bereits seit September befinde ich mich nun schon im Praxissemester – und auch mein Fahrrad sollte dabei eigentlich eine größere Rolle spielen.

Aber was genau hat jetzt das Fahrrad mit dem Praxissemester, in dem ich eigene Erfahrungen in einer Schule sammele und zum Teil auch selbst unterrichte, zu tun? Es ist so, dass man sich die Schule leider nicht aussuchen kann. Favoriten darf man im Vergabeportal zwar auswählen, aber dann heißt es auch nur hoffen. In dem Punkt hatte ich Pech: Mir wurde eine Schule zugeteilt, die nicht zu meinen Favoriten gehörte. Ich möchte dabei vorab schon einmal sagen, dass ich letztlich sehr glücklich mit meiner Schule und dem Kollegium bin, sodass der Pech-Faktor letztlich doch gering ist. In einem Punkt ist dieser allerdings doch vorhanden: Die Anreise ist jeden Morgen kein Vergnügen.




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Mein Problem dabei ist, dass ich jeden Morgen nach Mettmann muss – der Bus dorthin allerdings nur im Stundentakt den Busbahnhof verlässt. Das kann noch okay sein, ist es aber nicht, wenn er knapp den Stundenrhythmus der Schule verfehlt und ich daher sehr früh los muss (und entsprechend früh an der Schule ankomme). Daher spielte ich bereits im Sommer, als ich den Bescheid bekam, mit dem Gedanken, doch einfach aufs Fahrrad umzusatteln (höhö). Die Strecke ist zeitlich und auch von der Distanz her ganz gut zu schaffen – und am Ende müsste ich sogar später los als wenn ich auf den Bus zurückgreife. Ganz nebenbei erspare ich mir dadurch vielleicht den Gang ins Fitnessstudio.

Soweit die Theorie, im Sommer habe ich das dann probehalber auch einmal in die Praxis umgesetzt. Heraus gekommen ist dabei diese Route, die ich im Nachhinein noch um den Bogen durch Alt-Gruiten optimieren würde, welche aber an sich ganz gut zu fahren war und mein Zeitgefühl bestätigte:

Geworden ist daraus bislang leider noch nichts. Meine Sorge, dass ich morgens einfach viel zu müde für das Fahrrad bin, ist offensichtlich berechtigt, denn eine große Motivation, das Rad auch wirklich mal aus dem Keller zu holen, verspürte ich bislang nicht. In dieser Woche hatte ich es einmal vor, doch dann kam mir eine dicke Erkältung zuvor. Aber ich setzte mir noch immer das Ziel, zumindest einmal mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen.

Dass das Fahrrad im Praxissemester eine gute Alternative sein kann, habe ich mir ohnehin schon einmal bewiesen. Dabei bin ich zwar nicht nach Mettmann zur Schule gefahren, sondern nach Düsseldorf – was am Ende ja sogar eine weitere Strecke ist. In Düsseldorf finden regelmäßig Seminare am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung statt; so auch vor den Herbstferien. Da ich aufgrund der frühen Schulzeiten ohnehin schon wieder deutlich früher als geplant war, holte ich einfach das Fahrrad hervor und radelte nach Düsseldorf:

Diesmal ging die Strecke durch Erkrath und eigentlich immer recht nah an der Bahnstrecke entlang. Ich habe mich dabei wieder über einen kleinen „Umweg“ über Vohwinkel entschieden, der aufgrund eines anderen, sanfteren Höhenprofils aber deutlich angenehmer und letztlich sowohl schneller, als auch motivierender für mich ist. Und für mich bleibt das Ergebnis: Nach Düsseldorf, da kann man auch ruhig mal mit dem Fahrrad hinfahren (was auch immer man in dieser Stadt auch will 🤓)

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