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Esse ich jetzt Fisch, oder was?

Ich.Wirklich konsistent bin ich an dieser Stelle nicht. Lange war der Blog stillgelegt, dann habe ich ihn nach dem Ende von TVmatrix als Fernsehseite wiederbelebt, später vor allem auch mit Blick auf meinen Trip nach Wales erneut wieder aufleben lassen und irgendwann auch den Namen wild geändert. Ich bin verdammt happy, dass ich Fernsehthemen in der Regel einfach gleich bei DWDL.de unterbringen kann. Deshalb soll es hier ja eigentlich auch um andere Themen gehen. Ich denke, die letzten Beiträge geben eine schöne, offene Richtung vor, die ich wirklich versuche in meinem Frei-Semester nun auch zu verfolgen. Nur der Vequarier, der muss weg.

Im vergangenen Jahr habe ich einen neuen Namen für das Blog gesucht. „Fernsehlounge“ mag ich zwar nach wie vor noch sehr und das Logo klebt auch noch immer an meinem Monitor, aber das passte ja schon zum Wales-Aufenthalt nicht mehr. Etwas themenoffenes, aber neutrales musste her, weil ich meinen eigenen Namen partout nicht für den Blog nutzen wollte. Der Vequarier war geboren. Jetzt ist er weg. Und damit etwas weniger Raum für Tippfehler. Denn mal ehrlich, habt ihr „Veqaurier“ jemals richtig geschrieben? Da, schon wieder. Meine Finger haben daraus meist immer eine Mischung aus Veq- und Saurier gemacht. Er sagte zwar als Phantasiewort viel aus, wenn man die Bedeutung dahinter erst einmal verstanden hat. Aber so wirklich ein Gesicht gab es dem Blog ja auch nicht.




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Warum wollte ich meinen Namen bislang nicht nutzen? Wer jetzt vermutet, dass es mit meinem Job zu tun hat, liegt natürlich falsch. Daraus habe ich – so stolz bin ich nach demnächst zehn Jahren Fernseh-Berichterstattung darauf – ja nie ein Geheimnis gemacht. Es ist noch ein Relikt der Vergangenheit, dass ich lieber unter einem anderen Phantasienamen gebloggt habe. Das trifft auf Vequarier.de genauso zu wie auf die Fernsehlounge – und natürlich auch ganz früher, als ich noch den albernen Namen „Blog3000“ gewählt habe. Damit landete ich aber immerhin auch in der Zeitung, womit die Verknüpfung zu mir ja auch wieder hergestellt wurde.

Nach der überfälligen Trennung meiner Eltern habe ich damals den neutralen Weg gesucht. Weil der Nachname natürlich auch bei mir väterlicherseits weitergereicht wurde. Ich war aber damals schon so vernünftig und habe sämtliche Verbindungen in die Richtung eingefroren. Nur der Name, der ist als lästiges Erbe natürlich geblieben. Also gab es online in Form der diversen Blogs immer andere Identitäten; aber nur ungern die echte im Kopf einer Seite.

Die familiären Beziehungen in die eine Richtung werden sich meinerseits nach allem was passiert ist nie ändern, das steht für mich seit mehr als zehn Jahren fest. Die andere Seite existiert einfach nicht, das V-Wort meide ich ohnehin soweit es geht. Aber mit mittlerweile 25 Jahren sehe auch ich, dass hinter dem Namen weit mehr steckt, als nur eine väterliche Buchstabenkombination. Ich stecke dahinter. Ich denke, dass ich den Namen mittlerweile auch ganz gut selbst belegt habe. Ich habe zumindest das Gefühl, dass er, vielleicht auch durch Studium und Arbeit, ein wenig für etwas Neues steht. Herzlich Willkommen auf meiner Website.

Meinen Fischkonsum erhöhe ich jetzt natürlich auch nicht und belasse ihn bei gelegentlicher, kalter Tunfischpizza und salzigen Heringen. Morgen passe ich die Adresse, sobald sie alle Anbieter erreicht hat, natürlich noch auf marcelpohlig.de an.

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