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Eine Wochennotiz, bitte: Meine Radtour nach Troisdorf

© Marcel Pohlig

Viel zu lange habe ich nichts mehr gebloggt – zumindest an dieser Stelle. Nun wird es aber endlich mal wieder Zeit und was würde hier besser passen, als eine Radtour? Am Donnerstag war ich nämlich so verrückt, und bin einfach mal den kompletten Weg bis nach Troisdorf mit dem Fahrrad gefahren. Wie es war und was ich überhaupt in der Metropole Troisdorf wollte …

In den vergangenen Jahren habe ich hier an dieser Stelle immer mal wieder sporadisch auch über neue Süßigkeiten gebloggt. Das habe ich nicht aufgegeben, sondern in einen eigenen Auftritt überführt. Unter snackblog.de lest ihr seitdem mehrmals die Woche – das ist zumindest mein Ziel – einen kleinen Testbericht zu neuen Süßigkeiten und Snacks, die auch hier in der Seitenleiste stets angeteasert werden. Nun ist es so, dass auch Tim und Nick vom Podcast „Die Wochennotiz“ über Twitter auf meinen kleinen Snackblog aufmerksam wurden. In der Folge 91 erzählte Tim ausführlichst davon, wie ich Duplo Caramel im Snackblog bewertet hatte und die beiden Jungs luden mich prompt in ihre feine Sendung ein. Da sage ich natürlich nicht Nein!




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An diesem Donnerstag war es nun soweit: Tim und Nick zeichneten wie jede Woche ihre neue Wochennotiz auf und ich durfte kurz vor der 100. Ausgabe als Gast dabei sein. Weil die ganzen Snacks aber natürlich nicht all zu gut für die Figur sind, habe ich in den vergangenen Wochen den Sport etwas intensiviert und dachte mir einen Abend zuvor: Warum denn eigentlich nicht schlicht mit dem Fahrrad anreisen? Meine letzte lange Tour liegt schließlich schon einige Zeit zurück und die zeit hätte ich dank der Semesterferien ja sogar. Als ich schlafen ging, hielt ich es noch für eine Schnapsidee und der beständige Schneefall am nächsten Morgen war auch eine tolle Ausrede, es nicht zu tun. Gegen Mittag klarte es aber auf – und ich überwand tatsächlich meinen inneren Schweinehund und startete das Abenteuer Fahrradtour nach Troisdorf.

Wie immer war dabei komoot meine wichtigste Stütze. Schon zuhause habe ich die Tour angelegt und habe mich dabei für eine Route über Remscheid entschieden. Das ist zwar nicht die direkteste Verbindung gewesen und ging leider auch über die Blombachtalbrücke (als Mensch mit panischer Höhenangst hasse ich sie!), aber die steigungsärmste (was im Wuppertaler Umland doch ein wichtiges Argument ist). Der Weg führte mich über einen Teil der Balkantrasse über Wermelskirchen bis nach Burscheid, wo es auf den normalen Straßen dann etwas unangenehmer wurde. Mit der Burscheider Ortschaft Sträßchen habe ich aber einen neuen Lieblingsort gefunden, rein vom Namen her. Weiter ging es mit einer schnellen Abfahrt zum Altenberger Dom, nach dem mich dann leider auch ein stärkerer, aber zum Glück nur kurzer Regenschauer heimsuchte. Über Odenthal bewegte ich mich dann durch den Kölner Osten. Dort war an einigen Stellen leider kein Radweg verfügbar und glaubt mir, Kölner Autofahrer sind in puncto Abstandhalten trotz entsprechender Warnweste echt nicht der Knüller. Langsam taten mir auch die Beine weh, was sich rund um den Köln-Bonner Flughafen nur verstärkte. Da war irgendwann wirklich jeder Tritt anstrengend. ich bin einfach zu lange schon nicht mehr so weite Strecken am Stück gefahren. Ab dem Flughafengelände und der davor liegenden Luftwaffenkaserne verging die Zeit aber zum Glück wieder wie im Flug (höhö). Die ganze, von der Dauer abgesehen an sich ganz angenehme Tour habe ich für euch bei komoot aufgezeichnet:

Bleibt natürlich noch der wunderbare Abend in Troisdorf: Tim und Nick sind nicht nur zwei super sympathische Zeitgenossen, sondern haben einen wirklich schönen, kurzweiligen Podcast. Mir hat der Abend große Freude bereitet und ich hoffe, dass euch die aktuelle Folge der Wochennotizen mit mir als Studiogast ebenfalls gefällt. Die aktuelle Sendung könnt ihr euch auf den Seiten der Wochennotizen anhören, so oft wie ihr wollt. ??

Auf das Fahrrad muss ich dennoch noch einmal zurückkommen: Ich freue mich sehr, dass es gehalten hat. Das ist ja gerade bei langen Touren, wie es die Vergangenheit häufig zeigte, leider überhaupt nicht die Regel, weshalb ich tatsächlich etwas überrascht bin. Positiv überrascht bin. Diese Tatsache ist traurig, aber ich hoffe einfach mal, dass es jetzt auch so bleibt. Nun aber erst einmal ins Bett: Die Bahn hat mich zwar zurück gebracht, nach rund 75 Kilometern und langer Wartezeit in der Elberfelder Nacht lässt der Körper doch langsam nach.

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One thought on “Eine Wochennotiz, bitte: Meine Radtour nach Troisdorf

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