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Croeso i Gymru: Mein erstes Wochenende in Tenby

"Wales" im SandEs ist geschafft: Seit gestern befinde ich mich nun in Großbritannien, genauer gesagt in Wales. Die Reise begann am Airport Düsseldorf, wovon es dann weiter nach London ging. Dort in Heathrow angekommen reisten wir mit der Bahn weiter bis nach Tenby. Über mein erstes Wochenende mag ich euch nun ein wenig erzählen. Von der Reise und den ersten zwei Tagen in Tenby …

Die Reise war ehrlich gesagt sehr angenehm, zumindest verhältnismäßig. Das mag daran liegen, dass ich meine Jacke mit Essen vollgestopft habe, das hilft mir beim Flug ja bekanntlich. Vielleicht lag es auch am Johanniskraut. Vielleicht aber einfach auch nur an dem guten Wetter. Erstmals habe ich einer Stewardess auch gesagt, dass ich ein bisschen sehr große Angst habe und ein Kissen zum zerquetschen bekommen. Angis Bein musste aber dennoch herhalten. Das Wetter war allerdings wirklich spitze, ich hatte nur dreimal das Gefühl, dass wir jetzt abstürzen. In der Luft habe ich mit der Stewardess, als sie mir noch ein paar Süßigkeiten brachte, sogar darüber scherzen können. Das sonst windbedingt auftretende Wackeln verglich sie dabei mit einem Regenschirm – und prompt habe ich ihr erzählt, dass die ja auch schonmal ganz gerne kaputt gehen oder einfach wegfliegen 🙂

In Heathrow haben wir uns gleich Internet besorgt. Laut Verkäufer haben wir Unlimited Internet und 500 MB Streaming-Dienste. Da mein HTC über einen mobilen WLAN-Hotspot verfügt, komme ich damit auch am Klapprechner online. Nur Skype möchte nicht funktionieren; obwohl der Verkäufer uns das versprach. Einmal musste ich schmunzeln, als er sagte, dass wir mit T-Mobile das beste Netz in UK und Wales haben. Dabei gehört Wales ja zum UK, aber das sehen Londoner wohl anders. Wir waren noch etwas länger am Flughafen, weil Anna ein paar Probleme mit ihrem iPhone hat. Wir dachten eigentlich, dass wir noch ewig Zeit haben. Den Zug in Paddington haben wir aber dennoch nur sehr knapp in letzter Minute bekommen. Je weiter wir fuhren, desto schlechter wurde dann leider auch das Wetter, was die Stimmung nicht hob. Nachdem wir in Swansea umstiegen, ging es dann weiter ins Land. Mitten ins Nirgendwo. Unterwegs gab es wirklich weitgehend nur Land und Schafe. Im Zug saß gar eine Frau, die ein Buch über Schafe, „The Sheep Book“, gelesen hat. Wir sind definitiv in Wales angekommen!




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Tenby ist ein recht belebtes, kleines Touristenörtchen mit kleinen Lädchen. Die Wohnung ist ziemlich okay, wobei sie auch ein bisschen gepflegter und stabiler sein könnte. Die Fenster ziehen, der Boden knarrt und alles ist krumm und schief. Mein Favoritenzimmer habe ich doch recht schnell abgelehnt, weil die Decke kaum höher als ich. Das wäre auf Dauer sehr erdrückend gewesen – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber Vanessa war gerne bereit zu tauschen 🙂 Recht deprimierend war, dass Skype nicht funktioniert. Das hat bei allen die Stimmung nach unten gezogen. Irgendwann hatte ich die flixe Idee, einfach mal Google+ auszuprobieren. Und tadah, Hangouts funktionieren! Sehr erleichternd.

Nachdem wir gestern recht überteuert bei Tesco Express, der gleich vor der Tür liegt, eingekauft haben, haben wir heute auch noch den großen Sainsbury’s besucht. Die Preise sind dort ziemlich okay. Auf dem Weg ist auch ein kleines Café, in dem es WLAN gibt. Von dort werde ich dann auch mal mehr Bilder hochladen und Skypen können. Da gibt es ein paar bereits auf Facebook. Mit Angi habe ich heute dann noch ein bisschen den Ort erkundet und war bereits am Strand. Für ein Sonnenbad ist es zwar selbst mir noch zu kalt, aber es war doch sehr schön und idyllisch. Eigentlich wollten wir ja einmal zur Schule fahren, um den Weg zu testen. Aber das haben wir uns jetzt doch gespart. Denn morgen früh ist noch ein bisschen Zeit um die Schule zu finden. So groß ist der Ort ja nicht, wenn er eh nur 250 Einwohner hat. Und Geld haben wir damit auch gespart, denn die Fahrt würde jedes Mal 7 Pfund (Hin und zurück) kosten. Da haben wir in der Tourist Information aber bereits Tipps bekommen, wie wir da vielleicht ein bisschen sparen können.

Wir kommen soweit alle sehr gut miteinander aus, was auch sehr erleichternd ist. Jetzt werden wir erstmal einen Salat zubereiten und dann freue ich mich auf den Schultag morgen. Hwyl Fawr!

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